Parallel, jedoch unabhängig von der Munich BlueGrass
Friends gründete Reinhard Becker aus Wetzlar das
BluegrassForum.
Eine sehr lobenswerte Idee, jedoch auch ein Beleg dafür, dass es in der
deutschen Bluegrass-Szene bisher an Vernetzung und
Kommunikation mangelt. Das empfand Reinhard Becker wohl ganz ähnlich und
heißt die Besucher u.a. mit folgenden Worten willkommen:
"Es ist (aber) festzustellen, daß die
Bluegrass-Gemeinde recht zersplittert ist. Hie und da hat eine Band auf
ihrer Webseite auch ein Forum, aber einen zentralen Anlaufpunkt scheint
es nicht zu geben. Zeit, das zu ändern."
Das Forum bietet interessante Themen wie "Recording & Tabbing",
eine Musiker-/Bandsuche oder etwa eine Instrumentenbörse.
Somit ist es die optimale Ergänzung zu den Anstrengungen der Munich
BlueGrass Friends. Man gelangt direkt über unsere Navigationsleiste
dorthin.
Schaut vorbei, tauscht Euch aus und
vernetzt Euch weiter im Zeichen des Bluegrass!
Unser altes Bluegrass
Forum wird hiermit geschlossen.
Wir danken Euch für die Beiträge.
Keep on Bluegrass
Service der
German Bluegrass
Music Association
Bluegrass-Konzerte in
Deutschland
Bluegrass-Konzerte "online" melden
Ab sofort können Bluegrass-Konzerte in Deutschland in einen
Online-Kalender
eingetragen und veröffentlicht werden. Um ihn nutzen zu
können, muss ein beliebiges Passwort generiert werden,
außerdem eine gültige E-Mail Adresse angegeben werden,
welche aber nicht veröffentlicht wird. Über diese
Zugangsdaten können die jeweiligen Termine nachträglich
bearbeitet bzw. gelöscht werden. Bitte beachten:
Die Adress-Angaben zum Ort der jeweiligen Veranstaltung
dürfen 50 Zeichen nicht überschreiten. Der Kalender ist ab
sofort fester Bestandteil der Seitennavigation. Sollte er entsprechend
frequentiert werden, kann die Rubrik "Konzerte In Deutschland" ggf. eingestellt werden.
Da es sich bei der
GBMAum
einen gemeinnützigen Verein, ohne große finanzielle Mittel
handelt, kommt dieses Feature leider nicht komplett ohne Werbung aus.
Diese ist bisher aber noch sehr dezent und sollte niemanden wirklich
stören.
News vom 18.07.2010
Hier der offizielle
Schlußbericht:
von
BernhardSchormair
Präsident der Munich
Bluegrass Friends e.V.
Auch
das 2. Munich Bluegrass Festival
mit
Sternritt war ein Riesenerfolg!
Strictly Bluegrass aus München
- typischer geht Bluegrass einfach nicht...
So blau ist Bluegrass im Bluegrass
State Kentucky - und in Hallbergmoos rund um den Hausler Hof
Wie heißt es so schön – nach dem Festival ist
vor dem Festival.
Ja – es stimmt!
Das 3. Munich Bluegrass Festival 2011 ist
schon gebongt,
für Anfang Juli 2011.
Rocky Creek - Bluegrass frisch
aus der Philharmonie
Kein Wunder, dass die Organisatoren vom MBGF, dem Munich Bluegrass Friends
e. V. und
Veranstalter
Hauslerhof, Hallbergmoos, schon wieder weiter planen, schließlich war auch
das 2. Munich Bluegrass Festival 2010 wieder ein Riesenerfolg. 13
erstklassige Bluegrass Bands, eine Clogging Gruppe um Shooting Tanz Star
Silvia Plankl mit 13 Tänzern und Tänzerinnen und Vorführungen junger und
jüngster Musiker und Musikerinnen der Bluegrass Nachwuchsförderung konnten
von den Top Moderatoren Joy Lindecke aus Texas / U.S.A., Uli Grube aus
Otterfing und Herbert Klein und Bernhard Schormair aus München präsentiert
werden.
Nach 2009 wurde das Festival in 2010 bereits international auf gestellt.
Als begnadete und bewährte Schirmherrin war wieder Angelika Torrie aus der
Schweiz von der EBMA, der European Bluegrass Music Association im Einsatz.
Neben Bands aus Deutschland hatten auch Formationen aus
Österreich, Tschechien und Italien ihren Auftritt vor einem begeisterten und
hochinteressierten Publikum. Applaus und Zugaben waren von Band zu Band kaum
noch zu übertreffen. Überhaupt wurde das angebotene Programm von den
Zuhörern als sehr abwechslungsreich und hochwertig empfunden. Verantwortlich
im MBGF Team für die Bandauswahl, Bandbetreuung und dem Programmablauf war
hier Emanuel Niklas, selbst Bluegrass Musiker bei „Strictly Bluegass“, der
einen Super Job gemacht hat und vielfach gelobt wurde. Neben astreinem
Bluegrass wurden auch musikalische Ausflüge Richtung irischer Musik,
Folkmusik, Countrymusic und sogar bekannten Hits, aber im Bluegrass-Sound,
dargeboten.
Von den Zuhörern und Zuhörerinnen gab es also viel Lob zu hören für die
Musik, für das gesamte Programm, für die Organisation, für die Location und
die Gastfreundschaft und gute Bewirtung durch das Hausler Hof Team. Hausler
Hof Chef Sebastian (Wast) Hausler ist ja selbst Amerika, Countrymusic und
Bluegrassmusic Fan.
Doch auch das Rahmenprogramm um das Munich
Bluegrass Festival herum war wieder bemerkenswert. So waren die Sessions der Musiker beliebt
und begehrt – hier wurde nach den Abendprogrammen noch jeweils bis 3 Uhr
morgens weitermusiziert. Dann wurde das Camping Angebot bestens genutzt mit
originalgetreuem Countryleben um einige Lagerfeuer.
Von
den zahlreichen Sponsoren waren Geiger Cars München mit seinen "echten"
amerikanischen Autos, der Oklahoma Saloon München, Bluegrass Musikunterricht
Rupert Paulik, Tennessee Amerika Reisen, die GBMA German Bluegrass Music
Association, ein Maß-Gitarrenbauer und die Pferdezeitung HUFGEFLÜSTER.EU als
Aussteller vor Ort vertreten.
Und natürlich wurde trotz der unglaublichen Sommer Hitze auch der
ausgeschriebene Sternritt von den Wanderreitern gut angenommen. An jedem Tag
waren genügend Pferde und Reiter anwesend. Am Samstag gab es sogar Pony
Reiten mit Tatjana Pittroff, der bekannten und extremen Wanderreiterin der
VFD, der Vereinigung der Freizeitreiter und –Fahrer Deutschland e. V. Nur
das geplante Kutschenfahrten musste wetterbedingt mit Rücksicht auf die Pferde
abgesagt werden.
Überhaupt das Wetter – das war natürlich schon der Hammer – für alle
Beteiligte. Das war doch das heißeste Wochenende seitdem bei uns
Temperaturen gemessen und aufgezeichnet werden. Damit konnte niemand
rechnen. Doch auch hier war ein erfrischender Lichtblick vom Veranstalter
Hausler Hof geboten, neben mehreren Duschmöglichkeiten gab es da auch noch
den angenehm kühlen Hausler Hof Badesee direkt am Hof.
Veranstalter und Organisatoren waren also rundum zufrieden mit dem Erfolg
„ihrem“ 2. Munich Bluegrass Festival in 2010. Schließlich konnten auch die
Besucherzahlen im Vergleich zum letzten Jahr weiter gesteigert werden.
Geehrt hat die MBGFler/innen aus dem Vorstand um den Vorstandsvorsitzenden
Bernhard Schormair der Munich Bluegrass Friends übrigens auch, daß im
Rahmen des Festivals auch die Vorstandschaft der neugegründeten GBMA, der
German Bluegrass Music Association, vertreten durch den Präsidenten
Friedrich Hog, Vizepräsidentin Uli Grube, Schatzmeister Eberhard Finke vom
Fachmagazin Bluegrass Bühne und dem musikalischen Berater Walter Fuchs, dem
bekannten Countrymusic Fachmann und Radio Moderator und Initiator des
Internationalen Bühler Bluegrass Festivals und Schriftführer Michael
Zumstein ihre erste Vorstandssitzung abgehalten haben. Für zukünftige
Festivals wurde dem MBGF von der GBMA bereits freiwillig Unterstützung
zugesagt. Kein Wunder also, dass, wie eingangs schon geschrieben, für 2011
bereits ein neuer Festival Termin festgelegt wurde.
Zum
Ausklang des Festivals hat Vorstandsvorsitzender Schormair sich noch bei den
Bands und allen Mitwirkenden, Helfern, Sponsoren, der Schirmherrin und allen
anderen Beteiligten bedankt bis hin zum Hauslerhof Team, natürlich auch
bei seinen MBGF Vorstandskollegen: "Nur mit einem richtig
gut zusammenarbeitenden Team, wie das mit den MBGF
Vorstandskollegen/innen, kann man so ein musikalisches Happening in dieser
Größenordnung ehrenamtlich überhaupt auf die Beine stellen!", sagte
Schormair.
Hufflüsterer Bernhard, der sich schon auf das nächste Festival wieder freut...
P.s. auf dem Festival waren für Foto und Film Profis bestellt. Es wird es
also in absehbarer Zeit aufbereitetes Foto und Filmmaterial für alle geben,
die das Bluegrass Highlight aus München leider nicht selbst miterleben
konnten oder diese Aufzeichnungen als Erinnerung wünschen. Dieses wird
präsentiert auf der Festival Homepage
Silvia Plankl, links vorne, und
ihre perfekten Tänzer und Tänzerinnen
Lambergrass - Bester Bluegrass
made in Italy
Die Bluegrass Session Band "The
BSB Band" mit Rupert Paulik und dem Auftritt seiner Musik Schülerin, der
jüngsten Bluegrasserin des Festivals
Album - die Top Bluegrass Band aus
Tschechien
The Farmers Breakfast Bluegrass
Band, Bavaria
"Die spielen sogar schon
vormittags gut gelaunt super Bluegrass"
Bluegrass Jam Session von der
Strictly Bluegrass Band zusammen mit der Youngster Band Coolgrass vor dem
Fernsehteam von München TV mit Moderator Christopher Griebel
Originalgetreue Kulisse - Original
Trucks aus Amerika von
Geiger Cars
aus München
Auch typisch: Hufflüsterer
Bernhard bei der Sternreiter Pferde Sichtung
Hier noch die Bands, die alle mitgewirkt haben, in der
Reihenfolge des Programmheftes:
Vom 9. bis 11. Juli 2010 findet auf dem erlebnisreichen Hausler Hof
in Hallbergmoos die zweite Auflage des Munich Bluegrass Festivals
statt. Das Festival im idyllisch gelegenen Hallbergmoos mitten im
Naturgebiet des Erdinger Moos wartet in diesem Jahr mit zahlreichen
Attraktionen auf. 14 renommierte Bands der internationalen Bluegrass
Szene, darunter 'Album' (CZ), 'Lambergrass' (IT),
Grey Fox, Rocky Creek und Carolina Ramblers (alle
AT) und diverse bekannte Münchener Bands wie u.a. die Bluegrass
SessionBand, Strictly Bluegrass oder die
Farmers Breakfast Bluegrassband gastieren auf dem Eventhof im
Münchener Norden. Die Festinitiatoren, der Verein der Munich
Bluegrass Friends (MBGF), lassen zusammen mit dem Veranstalter
Hausler Hof nicht nur für die Freunde der Bluegrass Musik keine
Wünsche offen, sondern machen das 3 tägige Festival zu einem
Erlebnis für die gesamte Familie. Live-Musik im Freien und in der
gemütlichen Scheune des Hofes an allen drei Tagen, Freizeitreiter
und Wanderreiter, die mit ihren Pferden per Sternritt von allen
Richtungen anreiten und für echte, amerikanische Festival-Atmosphäre
sorgen, Campen, ganztägige Bewirtung nach rustikaler, amerikanischer
Art sowie eine Open Stage mit Musiksessions ergänzen das
Festprogramm. Zum Toben auf dem weitläufigen Hof, Kutschfahrten und
Ponyreiten sind insbesondere Kinder eingeladen und Fussball-WM Fans
finden aus gegebenen Anlaß auch eine Fernsehmöglichkeit. Eröffnet
wird die Veranstaltung wie schon im letzten Jahr am Freitag
Nachmittag durch die Schirmherrin des Festivals Angelika Torrie.
Angelika Torrie ist Präsidentin der European Bluegrass Music
Association (EBMA, www.ebma.org) und Initiatorin der neu
gegründeten, bundesweit tätigen Organisation German Bluegrass Music
Association (GBMA, www.bluegrass-germany.de). Deren sechs aus der
deutschen Bluegrass Szene stammenden Vorstandsmitglieder werden im
Rahmen des Münchener Festivals ihre 1. offizielle Sitzung auf dem
Hausler Hof abhalten.
Tickets sind an der Kasse des Hausler Hofs
erhältlich und kosten:
10 Euro am Freitag (16 - 24 Uhr),
15 Euro am Samstag (11 - 24 Uhr) und
10 Euro am Sonntag (10 - 15 Uhr).
Das 3-Tagesticket kostet 25 Euro, ein 2-Tages-Pass 18 Euro. Alle
Tickets beinhalten gleichzeitig den kostenlosen Shuttleservice zur
S8 und Parking Lot Picking für alle drei Tage.
Bands:
Album, Strictly Bluegrass, Lambergrass, Marco Centemeri, Munich
Mountain Ramblers, Farmers Breakfast, Grey Fox, Uncle Sally,
LandFolk, Bluegrass Session Band, Carolina Ramblers, @
Home-Bluegrass Band, Driftwood, Cool Grass, Rocky Creek
Kam durch beruflich bedingte
Aufenthalte in USA und das Kennenlernen der Band The
Permanent Cure zum Bluegrass. Nach und nach lernte sie die Musik der
"Old Time Stars" kennen und lieben, wusste aber auch in den letzten
Jahren immer mehr die moderne Richtung des Bluegrass, wie z.B. die
Infamous Stringdusters, zu schätzen. Kam durch ihr Vorbild George Kaye
zur Fiddle und lernte Rupert Paulik kennen, ihren heutigen Bluegrass
Fiddle Lehrer. Durch ihn wurde sie Mitglied beim regional tätigen
Verein, Munich Bluegrass Friends e.V.
einem Vorreiter der GBMA in Deutschland. "Die
Liebe zum Bluegrass ist die Motivation, gegen einige Vorurteile in
Deutschland zu kämpfen, und sie lässt uns weitermachen", sagt Ulrike
Grube, die nicht aufgibt, solange sie von einer Sache überzeugt ist.
Die erste
Vorstandssitzung der GBMA wird im Rahmen des
„Der Zweck des Vereins ist die kulturelle
Förderung der Bluegrass-Musik in Deutschland durch
Informationsaustausch, Vorträge, Diskussionsrunden, Workshops, Konzerte
sowie das Erteilen von Starthilfen für Bluegrass-Musiker und
Veranstalter“.
Country-Musikern zerreißt es das Herz: Ihr Mekka,
das Grand Ole Opry House in Nashville, steht unter Wasser. Nach starken
Regenfällen trat der Cumberland River über die Ufer und überschwemmte
die Stadt mitsamt dem Entertainment-Komplex, in dem die traditionsreiche
Radiosendung
zuhause
ist. In der Grand Ole Opry aufzutreten, ist für Country-Musiker der
Ritterschlag.
Entsprechend
niedergeschmettert waren viele Stars der Branche, als sie von der
Überflutung erfuhren. Vor allem sorgen sie sich um die Bühne: In der
Mitte ist ein knapp zwei Meter messender Kreis aus Brettern eingelassen,
die von der Bühne der früheren Spielstätte im Ryman Auditorium stammen.
Hier schlägt für viele Fans das Herz der Country Music.
„Für jeden
Country-Sänger gibt es nur einen Ort, an dem man einmal im Leben
aufzutreten träumt, und das ist das Grand Ole Opry House“, weiß Blake
Shelton aus Erfahrung. „In diesem Kreis aus Holz von der Ryman-Bühne zu
stehen, ist für mich nie eine Selbstverständlichkeit. Die Geschichte und
das Vermächtnis dieses Kreises ist ehrfurchtgebietend.“
„Heiliger Boden“
Dierks Bentley musste am Wochenende zum ersten Mal
in seiner Karriere Auftritte absagen, weil sein
Haus
unter Wasser stand. Doch das ist nichts im Vergleich zum Konzertsaal,
findet er. „Es hat uns alle getroffen“, sagt er. „Die ganze Stadt ist
verwüstet. Aber die Grand Ole Opry betroffen zu sehen, das war wirklich
ein Schlag für mich, sogar noch mehr als das Wasser in meinem eigenen
Haus.“
Die Schäden am
Konzertgebäude seien Gesprächsthema Nummer eins unter den Kollegen,
berichtet der Musiker. Wie groß sie sind, war zunächst nicht abzusehen.
Auf freigegebenen Pressefotos ist zu sehen, dass das Wasser fast einen
Meter hoch steht. Die für diese Woche geplanten Shows wurden an andere
Spielstätten verlegt. „Das Opry House ist heiliger Boden“, erklärte
Shelton. „Wir müssen alle mithelfen, damit es bestehen bleibt.“
Ärmel hochkrempeln
Das Gebäude, in dem
die Radio-Shows und auch andere Konzerte stattfinden, gehört zu einem
Opryland genannten Hotel- und Entertainment-Komplex am Ufer des
Cumberland. „Ich hatte meinen ersten Auftritt in Opryland“, erinnert
sich der Sänger John Rich. „Es überschwemmt zu sehen, bricht mir das
Herz. Ich bin sicher, die Welt der Country Music wird zusammenstehen und
mithelfen, mit dieser Katastrophe fertig zu werden. Ich bin bereit, die
Ärmel hochzukrempeln, sobald ich gerufen werde.“
Die Flut erwischte
die Grand Ole Opry in den Vorbereitungen auf eine Feier zum 85.
Geburtstag. Die Rundfunksendung wird seit 1925 aus Nashville übertragen.
Seit 1974 findet sie im Opry House statt, mit einer Stippvisite jeden
Februar im alten Domizil im Ryman Auditorium. Schon 1975 einmal mussten
die Veranstaltungen wegen einer Überschwemmung in die Stadthalle
ausweichen.
verschiedene Musik-Organisationen in den USA haben aufgerufen, den
Aufbau von Musik-City Nashville zu unterstützen
bzw. den "verarmten" Musiker in Nashville mit einer Spende unter die
Arme zu greifen..
Weitere flood-Bilder über ganz Nashville und Tennessee:
Wir treffen uns am *FREITAG, 7.5.10 ab 19 h im *Cafe Bar "am
Schlüter", Münchnerstr. 32, 85354 Freising, zur "Open Stage" mit
anschließender Session und sind am SAMSTAG, dem 8.5.10 den ganzen Tag
bei uns in der Streichholz-Schachtel, 85414 Wippenhausen!
Das Freitagstreffen ist öffentlich, das Samstagstreffen bei uns ist
privat, *nur für Musiker*, und erfordert eine Anmeldung unter:
Natürlich sind auch "Grenzgänger" aus der Bleurgass Musik herzich
willkommen!
Zur Open Stage am Freitag sind natürlich alle Zuhörer herzlich
eingeladen - Eintritt frei, Reservierungen (empfohlen) 08161 4594907 !
Für Musiker habe ich bereits reserviert!
viele Grüsse
Rudi
News vom 08.04.2010
Der Mandolinen- und Fiddlespieler Sam Bush
ist offiziell mit dem Titel
Sam Bush was exposed to country and
bluegrass music at an early age through his father Charlie's record
collection, and later by the
Flatt & Scruggs television show. Buying his first
mandolin at the age of 11, his musical interest was further piqued when
he attended the inaugural Roanoke, VA Bluegrass Festival in 1965. As a
teen Bush took first place three times in the junior division of the
National Oldtime Fiddler's Contest in Weiser, ID. He joined guitarist
Wayne Stewart, his mentor and music teacher during Sam's teen years, and
banjoist Alan Munde (later of Country Gazette) and the three recorded an
instrumental album, Poor Richard's Almanac, in 1969.
In the spring of 1970, Bush attended the Fiddlers Convention at Union
Grove, NC, and was inspired by the rock-flavored progressive bluegrass
of the New Deal String Band.
Later that year, he moved to Louisville and joined the Bluegrass
Alliance. In the fall of 1971, the band dissolved and reformed as the
New Grass Revival.
The New Grass Revival went through
numerous personnel changes, with Bush remaining as the sole original
member. Bassist and
vocalist John
Cowan joined in 1974, with banjo ace Béla Fleck and
acoustic guitarist Pat Flynn being enlisted in 1981. From 1979 through
1981, the group toured with Leon Russell, opening the shows and backing
Russell during his headlining set.
Beginning in 1980, Bush and
Cowan periodically jammed with the Nashville-based Duckbutter Blues
Band, whose other members were blues guitarist Kenny Lee, drummer Jeff
Jones, and bassist Byron House. Bush recorded his debut solo album,
Late as Usual, four years later. In 1989, Bush and Fleck joined
Mark O'Connor, Jerry
Douglas, and Edgar Meyer in an all-star bluegrass band,
Strength in Numbers, at the
Telluride Bluegrass Festival in Colorado. When the
New Grass Revival dissolved in 1989, Bush joined Emmylou Harris'
Nash Ramblers, touring and recording with Harris for the next five years.
In 1995, Bush worked as a sideman with
Lyle Lovett and
Bela Fleck's Flecktones. He
formed his own band, featuring Cowan and ex-Nash Ramblers Jon Randall
and Larry Atamanuick, shortly before recording his second solo album,
Glamour & Grits, in 1996. He released his next album, Howlin' at
the Moon, in 1998, with many of the same players and special guests,
including Harris, Fleck and J. D. Crowe.
In the winter of 1997, Bush and the
New Grass Revival reunited for an appearance on
The Conan O'Brien Show as the backup band for
Garth Brooks. On March 28, 1998, Bush's hometown of Bowling Green, KY,
honored him with a special "Sam Bush Day" celebration.
Following Howlin' at the Moon
in 1998, he released Ice Caps: Peaks of Telluride in 2000, which
was a live recording. In 2004, Randall left Bush's band and
Brad Davis (musician) took over
harmony vocals and guitar duties.
In 2006, Bush released
Laps in Seven.
The release was significant because it marked the return of the
banjo to Bush's
recordings, performed by Scott Vestal. The guitarist, Keith
Sewell, performed on the recording, but shortly after took a job with
the
Dixie Chicks. Bush sought a new guitarist for his
recordings and road band and found Stephen Mougin.
In 2007, Bush released his first
live concert DVD, titled
On The Road.
2007 also marked the first time he had been chosen to host the
International Bluegrass Music Association
Awards.
In March of 2010, Legislation passed
in Kentucky that officially named Bowling Green the "Birthplace of
Newgrass" and Sam Bush the "Father of Newgrass." The Resolution,
sponsored by Representative Jim DeCesare, passed the Kentucky Senate
37-0 on March 25th. It passed the House on March 3rd, 99-0.
Performance
As well as being an accomplished
bluegrass vocalist, Bush also is
an accomplished instrumentalist on guitar and fiddle winning title of
National Fiddle champion at fifteen years of age. He was a founding
member of the New Grass Revival and has been called a modern day Bill
Monroe, or as Sam would tell . .
“
. . if Bill was the father of
bluegrass then I could be the mother because Monroe would say: 'here
comes that mother now!'
”
Sam, affectionately "Sammy", or "Mr.
Entertainment", also recalls meeting Mr. Monroe as a young teen. After
demonstrating his mandolin technique Monroe offered the advice: "stick
to the fiddle".
With Byron House, March 27,
2007.
Sam is one of the main attractions at
the annual Telluride
Bluegrass Festival in Telluride, Colorado
and plays the eight p.m. set on Saturday night as well as many guest
appearances throughout the weekend. He is affectionately known as "The
King of Telluride" for his perennial appearances there (and Emmylou
Harris the "Queen of Telluride"). Sam did tour with Harris' band, The
Nash Ramblers. Additional collaborations include recording and live
performances with many virtuoso musicians and artists such as Doc
Watson, Linda Ronstadt, Dolly Parton, Ann Savoy, Tony Rice, Peter Rowan,
Russ Barenberg, David Grisman,
Mark O Connor, Edgar Meyer, and importantly; "Strength in Numbers", a
band consisting of Bela Fleck, Tony Rice,
Mark O Connor, Edgar Meyer, Jerry Douglas, and Sam Bush.
Strength in Numbers was a
collaboration born from jam sessions at the
Telluride Bluegrass Festival. The
music on their CD release
entitled "The Telluride Sessions" was all instrumental and recorded
live, showcasing the individual talent of each player and their ability
to improvise. During recent years (2000-2008) there have been many
variations of the Strength in Numbers band, also known as "Bluegrass
Sessions", always including Jerry Douglas, (Dobro), and usually bassist
Byron House, also from Bowling Green, KY. Other musicians include Gabe
Witcher (fiddle), Brian Sutton (guitar), Tim O'Brien (fiddle, mandolin, guitar,
vocals) and Darol
Anger, (fiddle).
Sam Bush Band tours extensively,
appearing at many small venues and large festivals such as the
Strawberry Music Festival (Memorial
Day and Labor Day), Rockygrass (late July), and every spring at the
Americana Festival, Merlefest in
Wilkesboro, North Carolina.
Sam Bush is known as one of the liveliest performers at these festivals,
and makes many guest appearances with the other artists.
Festival of Bluegrass &
Americana Music 2009 mit den Bands:
Steep Canyon Rangers
(USA), Beverly Smith & Carl Jones (USA) und The Toy Hearts (GB)
Beverly Smith & Carl
Jones
Ein grenzenlos sympathisches
Duo, das die Two-Part-Harmonies im Stil der Carter Family, Delmore
Brothers usw. perfekt zelebrierte. Ich kannte sie nicht und muss sagen,
als Warm-Up für die anderen Bands vom Veranstalter bestens ausgesucht.
Die beiden Old-Timer lieferten „Heartfelt-Music“ an der alles stimmte,
passte und man wünschte sich nach Galax, Virginia, dem Mekka der
Old-Time Fiddler, als Carl und Beverly bluesige Old-Time-Fiddle-Tunes zu
Gehör brachten, die sie in Galax die ganze Nacht hindurch mit anderen
Musikern bei der Fiddle Convention immer spielen. Klasse.
The Toy Hearts
Bei dieser Band haben sich
bei mir die Geister geschieden. Einerseits boten sie wirklich
ausgezeichnete Grassroots-Music (als "Bluegrass" würde ich nicht alles
bezeichnen, was sie machen) mit überraschend kompetenten und
energiegeladenen Flatpicking-Solis von Hanna Johnson (jung, keine 25
Jahre, ledig, weiblich, attraktiv, Tony Rice und Django Reinhardt Fan).
Andererseits haben mir viele Dinge weniger bis gar nicht gefallen.
Nur einige Beispiele:
Die Mando-Spielerin trat auf
im kürzesten Minikleid der Welt, an dem sie laufend rumzupfte, offenbar
fühlte sie sich darin nicht wohl und wollte nicht fast nackt auf der
Bühne stehen. Sie glänzte durch freche, etwas übertrieben selbstbewusste
"englische" Ansagen, laute Gesangsstimme tendenziell im Stile der Dieter
Bohlen DSDS Casting Girls, keine Mando Solos.
Die Gitarristin wollte
ebenfalls alles auf einmal abräumen und dem Publikum zeigen, dass sie
einmal wie Django Reinhardt und dann beim nächsten Lied wie Tony Rice
spielen kann, was nur wenige überzeugend hinkriegen. Ich hätte mir auch
bei dieser Dame mehr Bescheidenheit gewünscht.
Die beiden Ladies „hampelten“
den ganzen Set durch mit ihren Instrumenten in der Hand beim Spielen vor
den Mikros herum. Hüpfende Tanz-Moves und gleichzeitig Bluegrass
ernsthaft auf hohem Niveau spielen, das passt für mich nicht zusammen.
Der Duo-Gesang der Girls erinnerte mich eher an Disco-Pop als an
Down-Home-Bluegrass-Harmonies (siehe oben bei Smith/Jones).
Aber die Mädels sind ja erst 20 oder so, also noch jung. Wenn sie bei
der laufenden Tour einmal bei den Steep Canyon Rangers zuschauen wie es
gemacht wird, und das aufnehmen, dann kommen die sicher noch mal groß
bis ganz groß raus.
Überzeugend war allerdings
der Papa der Girls am Banjo und Dobro.
Steep Canyon Rangers
Wenn ich bei den Toy Hearts
eine Menge Text brauchte um einigermaßen zu beschreiben, warum deren
Musik mein Bluegrass Herz leider nicht erreicht hat, reichen mir bei der
Top-Band des Abends wenige Sätze.
Die Amis würden sagen: "Kick
Ass"-Bluegrass in Perfektion. Keine Mätzchen. Power. Hard Driving.
Kompakter Sound, Klasse-Solisten (Geiger, Mando). Super kleine
Dynamik-Gags (auf Kommando gehen alle bis auf einen Musiker 2 Meter von
den Mikros weg, spielen kaum hörbar leise weiter um dann auf den Punkt
wieder am Mikro zu sein und Gas zu geben). Zwei Welt-Klasse
4-Part-Harmony Gospels a cappella dargeboten rundeten den Auftritt der
Steep Canyon Rangers als Highlight des Abends ab.
Die Band scheint in
Höchstform zu sein, und für mich ist das was ich hier gehört und gesehen
habe die Messlatte, die erreicht werden muss von allen anderen
ambitionierten Bluegrass Bands aus der „zweiten oder dritten Liga“, wenn
sie um den Aufstieg mitspielen wollen.
Dies ist mein persönlicher Eindruck, der ist natürlich nicht
repräsentativ. Beim Pausen-Gespräch fanden andere Besucher die
englischen „Disco-Girls“ wirklich klasse.
(E.N)
News vom 23.11.2009
Der
Banjospieler Allen Shelton verstarb letztes Wochenende im Alter
von 73 Jahren an Leukämie.
Er war bekannt für seinen "bouncigen" Banjostil und long-time Mitglied
der Gruppe Jim & Jesse's Virgina Boys.
Das Banjospielen lernte er bereits in den frühen Jahren seiner Jugend.
Ende der 50er Jahre tourte er mit Jim Eanes und Mac Wiseman durch die
Lande, später mit Jim & Jesse.
Das 1977 von Rounder Records veröffentliche Solo-Album "Shelton Special"
zählt bei vielen Banjopickern als Meilenstein im progressiven
Banjospiel.
Trio Tonage am Mittwoch, 25.11.2009 ab 20.00 Uhr
im Oklahoma Country Saloon
Schäftlarnstr. 156 Tel. 089/7234327
Trio Tonage ist das
ambitionierte Projekt von drei Top-Musikern aus der Region
Nürnberg-Erlangen. Es sind dies Heinrich Filsner, die Macht am
Kontrabass, die der Musik ein echtes Donnergrollen verleihen kann.
Obi Barthmann am 5-String-Banjo, der beweist, dass ein Banjo viel
mehr kann als nur Countrymusik. Er spielt wie ein Teufel, komponiert
wie ein Engel und bringt E-Gitarristen regelmäßig zum Staunen. Und
last but not least ist da Frontmann Florian Baessler. Aus seiner
Feder stammen die Folk-Popsongs, die das Trio auch im Programm hat –
neben Perlen der Musikgeschichte in bislang ungehörten Versionen.
Und das alles gibt es nun auch auf der Debüt-CD "Time".
Bluegrass ist eine
äußerst mitreißende, virtuose amerikanische Folk Musik, die auf besten
und meist wertvollen akustischen Instrumenten gespielt und überwiegend
mehrstimmig gesungen wird. Sie erschloss sich in den letzten Jahren
einer stetig wachsenden Zuhörerschaft nicht nur in den USA quer durch
alle Generationen, sondern befindet sich auf einem weltweiten Siegeszug
- mehr als tausend jährliche Bluegrass Festivals und ungezählte Konzerte
sprechen eine deutliche Sprache. Als Alternative zu den elektronisch
generierten Pop-Klängen entdecken viele junge Musikliebhaber zum ersten
Mal den Charme guter handgemachter Tonerzeugung. Der Coen Brothers Film
"O Brother where art thou?" war der erste Mainstream-Film mit einem
Bluegrass/Americana Soundtrack und bereitete durch seinen Kultstatus den
Boden. Kein Wunder, dass etwa Led Zeppelin Sänger Robert Plant und
Bluegrass Queen Alison Krauss kürzlich ein erfolgreiches Album aufnahmen
und sich Bruce Springsteen auf seiner CD mit Pete Seeger Songs von
Geigen und Banjos begleiten ließ. In Europa steigt die Zahl der Fans
stetig an, die Tourneen einzelner Bands verzeichnen wachsende
Besucherzahlen. Zeit also, auch in Europa mit einer regelmäßigen
"Werkschau" in Form der jährlichen Festival-Tournee Bluegrass Jamboree!
zu beginnen und Bluegrass und seine Wurzeln vorzustellen.
EBMA uses this
way of communication to pass on useful information in a timely way. It's
all about Bluegrass Music in Europe, EBMA's European World of Bluegrass
(EWOB) and other Bluegrass related issues. Messages to the European
Bluegrass Blog may be addressed to blogebma.news [at] blogger [dot]com.
Last weekend I spent at an amazing event, which had
invited me as their patron: The Munich BlueGrass Friends e.V.,
a registered association formed by 10 enthusiastic people, mostly
bluegrass musicians, in June 2008. The first edition of their Munich
BlueGrass Festival on 16/17 October was an extremely pleasant experience
of great hospitality, an amazing pool
of local bands aged 9 - ??, with only three bands out of eleven coming
from outside Munich, one of which from Salzburg Austria, Grey Fox,
could be heard on Friday night, lined in a programme with Cool Grass, a
teen/twens band, Strictly Bluegrass and a double set by Rüdiger Helbig & Huckleberry
Five, who
also featured clogging by Silvia Plankl- which made a pretty dynamic contrast to the rest of
the programme.
The association is focusing on making Bluegrass music better known in
the Munich area and in addition they raise money to support young
bluegrass musicians by paying part of their music lessons. This
programme is carefully set up and highly successful, as could be heard
on Saturday with the Girlie Band, consisting of girls aged 9-11 and
supported by their dedicated teacher Rupert Paulik:
check out the little sequence
I took (well, it sounds much better of course than my video recorder
allowed!).
Cool
Grass showed the best of their talent, when they performed again on
Saturday afternoon they challenged themselves even with an Alison Krauss
song but delivered extremely well.
Rolling Hills and Munich Mountain Ramblers were created through so
called "Band Workshops" offered by Rupert Paulik already some years ago,
and did really well on stage: Their repertoire streched from traditional
into pop music and back, delivered in a highly professional manner. All
aspects from stage presence to musical skill were well trained and all
went down easily.
The
programme continued with Strictly Bluegrass
and closed with a double set by Night Run
from the Karlsruhe area. They did a phantastic show featuring new and
traditional material, their gospels were awesome and their music pure
enjoyment - a worthy closing act. As they were the only band with a
single mic-setup the sound engineer was challenged at first. This
problem however was solved in the break and the closing sequence was a
brilliant and most enjoyable finish to the festival.
In the end, enough tickets were sold to pay for the event, some
additional money was raised for the Bluegrass Youth Foundation, audience
and musicians went home happy and the organisers are already thinking of
the next edition to be held 26/27 June 2010! Congratulations to
this successful team!
Angelika Torrie
3. Banjo Camp Munich – Pick Your Passion
Was für ein Wochenende! Was für ein Lebensgefühl! Vom 9. bis 11. Oktober
fand das 3.Banjo Camp Munich statt. In idyllischer
Umgebung im oberbayerischen Voralpenland trafen sich 46 Banjo- und 11
Guitar-Picker und erlebten ein unvergessliches Musik-Camp im Aktivhotel
Aschau/Nähe Chiemsee direkt vor der Kampenwand. Ein Wochenende, an dem
die Hobby-Musiker aus Deutschland, Dänemark, Italien, Österreich und der
Schweiz in geselliger Camp-Atmosphäre Banjo- und Gitarren-Größen erleben
durften und großes Zusammengehörigkeitsgefühl unter Gleichgesinnten
genießen konnten.
Auch in diesem Jahr engagierte Adiaha Bürkmiller, Organisatorin
des von ihr im Jahr 2007 ins Leben gerufenen Banjo Camp Munich,
wieder Weltklasse-Musiker mit viel Workshop- und Camp-Erfahrung aus den
USA, England und Deutschland, um den TeilnehmerInnen ein
abwechslungsreiches, überzeugendes und authentisches Programm mit
unterschiedlichsten Lehrmethoden bieten zu können. In Gruppen von 10-12
Teilnehmern konnten die Bluegrass-Liebhaber ihren Vorbildern auf die
Finger schauen und in intensiven Workshops ihr Instrument kennenlernen.
Mit
Rüdiger Helbig (D), Ned Luberecky (USA), Charles Wood
(USA), John Dowling (UK) und Stefan Auer (D) konnte sie
Profis verpflichten, die nicht nur durch ihr erstklassiges, virtuoses
Banjo- bzw. Gitarrenspiel und ihre wohl strukturierten, praxisnahen und
frischen Kurse faszinierten, sondern die mit den Bluegrass-Begeisterten
auch bis tief in die Nacht zusammen saßen und musizierten, über das
gesamte Wochenende für Fragen rund ums Instrument offen waren, und sie
mit ihren Entertainer-Qualitäten zum Lachen brachten.
Nicht zuletzt das Konzert von Huckleberry 5 am Samstag Abend in
Traunreut, zu dem die über 70 Camp-Teilnehmer mit 2 Reisebussen
chauffiert wurden, war ein Erlebnis der Sonderklasse. Die vier
Weltklasse-Banjo-Spieler gaben ihr Können in einer Art und Weise zum
Besten, dass die bis auf den letzten Platz ausverkaufte Theaterfabrik
vor Begeisterung bebte.
Ein ausgesprochen gelungenes Wochenende ging am Sonntag zu Ende und ein
bisschen traurig waren wohl alle, als sie sich nach dem letzten Akt, dem
„Spielen mit Band“ und dem lustigen Gruppenfoto voneinander
verabschiedeten und wussten, dass sich die meisten von ihnen vermutlich
erst in einem Jahr wieder treffen würden. Den Flair, der über dem
Banjo Camp Munich in Aschau hing, werden wohl viele so schnell nicht
vergessen.
Termin 4. Banjo Camp
Munich / Pick-Your-Passion-Camp 2010
(künftig für Banjo, Gitarre,
Dobro, Mandoline): 1. – 3. Oktober 2010
Lehrer, die bereits für
2010 im Gespräch sind: Bill Evans, Pete Wernick, Jack Hatfield, Ross Nickerson, Janet
Beazley, Rob Ickes