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News          Letzte Änderung: 13.02.2010 

 
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Bluegrass Jamboree 2009
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News vom 11.02.2010

 

 

There is a collection of great photos on the

www.bluegrass-buehl.de website.

 


News vom 21.01.2010

 

Im WDR5 war eine Sendung über das "Banjo".

Wer diese versäumt hat, kann das ganze nochmals live online hier hören:
 

http://www.wdr5.de/sendungen/ausgewaehlt/s/d/20.01.2010-23.10/b/-8737f71080.html

Herb


News vom 10.12.2009
 

Bluegrass Jamboree, Amerikahaus, 09.12.09

Festival of Bluegrass & Americana Music 2009 mit den Bands:

Steep Canyon Rangers (USA), Beverly Smith & Carl Jones (USA) und The Toy Hearts (GB)

 

Beverly Smith & Carl Jones
 

P1000284_klein.jpg

Ein grenzenlos sympathisches Duo, das die Two-Part-Harmonies im Stil der Carter Family, Delmore Brothers usw. perfekt zelebrierte. Ich kannte sie nicht und muss sagen, als Warm-Up für die anderen Bands vom Veranstalter bestens ausgesucht. Die beiden Old-Timer lieferten „Heartfelt-Music“ an der alles stimmte, passte und man wünschte sich nach Galax, Virginia, dem Mekka der Old-Time Fiddler, als Carl und Beverly bluesige Old-Time-Fiddle-Tunes zu Gehör brachten, die sie in Galax die ganze Nacht hindurch mit anderen Musikern bei der Fiddle Convention immer spielen. Klasse.



The Toy Hearts
 

P1000288_klein.jpg 

Bei dieser Band haben sich bei mir die Geister geschieden. Einerseits boten sie wirklich ausgezeichnete Grassroots-Music (als "Bluegrass" würde ich nicht alles bezeichnen, was sie machen) mit überraschend kompetenten und energiegeladenen Flatpicking-Solis von Hanna Johnson (jung, keine 25 Jahre, ledig, weiblich, attraktiv, Tony Rice und Django Reinhardt Fan). Andererseits haben mir viele Dinge weniger bis gar nicht gefallen.

Nur einige Beispiele:

Die Mando-Spielerin trat auf im kürzesten Minikleid der Welt, an dem sie laufend rumzupfte, offenbar fühlte sie sich darin nicht wohl und wollte nicht fast nackt auf der Bühne stehen. Sie glänzte durch freche, etwas übertrieben selbstbewusste "englische" Ansagen, laute Gesangsstimme tendenziell im Stile der Dieter Bohlen DSDS Casting Girls, keine Mando Solos.

Die Gitarristin wollte ebenfalls alles auf einmal abräumen und dem Publikum zeigen, dass sie einmal wie Django Reinhardt und dann beim nächsten Lied wie Tony Rice spielen kann, was nur wenige überzeugend hinkriegen. Ich hätte mir auch bei dieser Dame mehr Bescheidenheit gewünscht.

Die beiden Ladies „hampelten“ den ganzen Set durch mit ihren Instrumenten in der Hand beim Spielen vor den Mikros herum. Hüpfende Tanz-Moves und gleichzeitig Bluegrass ernsthaft auf hohem Niveau spielen, das passt für mich nicht zusammen. Der Duo-Gesang der Girls erinnerte mich eher an Disco-Pop als an Down-Home-Bluegrass-Harmonies (siehe oben bei Smith/Jones).


Aber die Mädels sind ja erst 20 oder so, also noch jung. Wenn sie bei der laufenden Tour einmal bei den Steep Canyon Rangers zuschauen wie es gemacht wird, und das aufnehmen, dann kommen die sicher noch mal groß bis ganz groß raus. 

Überzeugend war allerdings der Papa der Girls am Banjo und Dobro.



Steep Canyon Rangers

 

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Wenn ich bei den Toy Hearts eine Menge Text brauchte um einigermaßen zu beschreiben, warum deren Musik mein Bluegrass Herz leider nicht erreicht hat, reichen mir bei der Top-Band des Abends wenige Sätze.

Die Amis würden sagen: "Kick Ass"-Bluegrass in Perfektion. Keine Mätzchen. Power. Hard Driving. Kompakter Sound, Klasse-Solisten (Geiger, Mando). Super kleine Dynamik-Gags (auf Kommando gehen alle bis auf einen Musiker 2 Meter von den Mikros weg, spielen kaum hörbar leise weiter um dann auf den Punkt wieder am Mikro zu sein und Gas zu geben). Zwei Welt-Klasse 4-Part-Harmony Gospels a cappella dargeboten rundeten den Auftritt der Steep Canyon Rangers als Highlight des Abends ab.

Die Band scheint in Höchstform zu sein, und für mich ist das was ich hier gehört und gesehen habe die Messlatte, die erreicht werden muss von allen anderen ambitionierten Bluegrass Bands aus der „zweiten oder dritten Liga“, wenn sie um den Aufstieg mitspielen wollen.

Dies ist mein persönlicher Eindruck, der ist natürlich nicht repräsentativ. Beim Pausen-Gespräch fanden andere Besucher die englischen „Disco-Girls“ wirklich klasse.

(E.N)

 


 

News vom 23.11.2009

Der Banjospieler Allen Shelton verstarb letztes Wochenende im Alter von 73 Jahren an Leukämie.
Er war bekannt für seinen "bouncigen" Banjostil und long-time Mitglied der Gruppe Jim & Jesse's Virgina Boys.
Das Banjospielen lernte er bereits in den frühen Jahren seiner Jugend.
Ende der 50er Jahre tourte er mit Jim Eanes und Mac Wiseman durch die Lande, später mit Jim & Jesse.
Das 1977 von Rounder Records veröffentliche Solo-Album "Shelton Special" zählt bei vielen Banjopickern als Meilenstein im progressiven Banjospiel.
 


http://blogs.tennessean.com/tunein/2009/11/22/allen-shelton-bluegrass-banjo-player-dies-at-73/
 

VG,
Herb

 


News vom 21.11.2009

Trio Tonage
am Mittwoch, 25.11.2009 ab 20.00 Uhr
im

Oklahoma Country Saloon
Schäftlarnstr. 156 Tel. 089/7234327
 


Trio Tonage ist das ambitionierte Projekt von drei Top-Musikern aus der Region Nürnberg-Erlangen. Es sind dies Heinrich Filsner, die Macht am Kontrabass, die der Musik ein echtes Donnergrollen verleihen kann. Obi Barthmann am 5-String-Banjo, der beweist, dass ein Banjo viel mehr kann als nur Countrymusik. Er spielt wie ein Teufel, komponiert wie ein Engel und bringt E-Gitarristen regelmäßig zum Staunen. Und last but not least ist da Frontmann Florian Baessler. Aus seiner Feder stammen die Folk-Popsongs, die das Trio auch im Programm hat – neben Perlen der Musikgeschichte in bislang ungehörten Versionen.
Und das alles gibt es nun auch auf der Debüt-CD "Time".
 


News vom 16.11.2009

09.12.2009
81675 München, Amerikahaus, 20:00
VVK: 089-54818181
www.club2.de

Bluegrass ist eine äußerst mitreißende, virtuose amerikanische Folk Musik, die auf besten und meist wertvollen akustischen Instrumenten gespielt und überwiegend mehrstimmig gesungen wird. Sie erschloss sich in den letzten Jahren einer stetig wachsenden Zuhörerschaft nicht nur in den USA quer durch alle Generationen, sondern befindet sich auf einem weltweiten Siegeszug - mehr als tausend jährliche Bluegrass Festivals und ungezählte Konzerte sprechen eine deutliche Sprache. Als Alternative zu den elektronisch generierten Pop-Klängen entdecken viele junge Musikliebhaber zum ersten Mal den Charme guter handgemachter Tonerzeugung. Der Coen Brothers Film "O Brother where art thou?" war der erste Mainstream-Film mit einem Bluegrass/Americana Soundtrack und bereitete durch seinen Kultstatus den Boden. Kein Wunder, dass etwa Led Zeppelin Sänger Robert Plant und Bluegrass Queen Alison Krauss kürzlich ein erfolgreiches Album aufnahmen und sich Bruce Springsteen auf seiner CD mit Pete Seeger Songs von Geigen und Banjos begleiten ließ. In Europa steigt die Zahl der Fans stetig an, die Tourneen einzelner Bands verzeichnen wachsende Besucherzahlen. Zeit also, auch in Europa mit einer regelmäßigen "Werkschau" in Form der jährlichen Festival-Tournee Bluegrass Jamboree! zu beginnen und Bluegrass und seine Wurzeln vorzustellen.

Die BluegrassjamboreeTour 


 

News vom 20.10.2009

European Bluegrass Blog

EBMA uses this way of communication to pass on useful information in a timely way. It's all about Bluegrass Music in Europe, EBMA's European World of Bluegrass (EWOB) and other Bluegrass related issues. Messages to the European Bluegrass Blog may be addressed to blogebma.news [at] blogger [dot]com.

Tuesday, 20 October 2009

Successful 1st Munich BlueGrass Festival

    Night Run in action!


Last weekend I spent at an amazing event, which had invited me as their patron: The
Munich BlueGrass Friends e.V., a registered association formed by 10 enthusiastic people, mostly bluegrass musicians, in June 2008. The first edition of their Munich BlueGrass Festival on 16/17 October was an extremely pleasant experience of great hospitality, an amazing pool of local bands aged 9 - ??, with only three bands out of eleven coming from outside Munich, one of which from Salzburg Austria, Grey Fox, could be heard on Friday night, lined in a programme with Cool Grass, a teen/twens band, Strictly Bluegrass and a double set by Rüdiger Helbig & Huckleberry Five, who also featured clogging by Silvia Plankl - which made a pretty dynamic contrast to the rest of the programme.
The association is focusing on making Bluegrass music better known in the Munich area and in addition they raise money to support young bluegrass musicians by paying part of their music lessons. This programme is carefully set up and highly successful, as could be heard on Saturday with the Girlie Band, consisting of girls aged 9-11 and supported by their dedicated teacher
Rupert Paulik: check out the little sequence I took (well, it sounds much better of course than my video recorder allowed!).


Cool Grass showed the best of their talent, when they performed again on Saturday afternoon they challenged themselves even with an Alison Krauss song but delivered extremely well.
Rolling Hills and Munich Mountain Ramblers were created through so called "Band Workshops" offered by Rupert Paulik already some years ago, and did really well on stage: Their repertoire streched from traditional into pop music and back, delivered in a highly professional manner. All aspects from stage presence to musical skill were well trained and all went down easily.

The programme continued with Strictly Bluegrass and closed with a double set by Night Run
from the Karlsruhe area. They did a phantastic show featuring new and traditional material, their gospels were awesome and their music pure enjoyment - a worthy closing act. As they were the only band with a single mic-setup the sound engineer was challenged at first. This problem however was solved in the break and the closing sequence was a brilliant and most enjoyable finish to the festival.
In the end, enough tickets were sold to pay for the event, some additional money was raised for the Bluegrass Youth Foundation, audience and musicians went home happy and the organisers are already thinking of the next edition to be held 26/27 June 2010!
Congratulations to this successful team!

Angelika Torrie

 


 

 

 

3. Banjo Camp Munich – Pick Your Passion


 

Was für ein Wochenende! Was für ein Lebensgefühl! Vom 9. bis 11. Oktober fand das 3. Banjo Camp Munich statt. In idyllischer Umgebung im oberbayerischen Voralpenland trafen sich 46 Banjo- und 11 Guitar-Picker und erlebten ein unvergessliches Musik-Camp im Aktivhotel Aschau/Nähe Chiemsee direkt vor der Kampenwand. Ein Wochenende, an dem die Hobby-Musiker aus Deutschland, Dänemark, Italien, Österreich und der Schweiz in geselliger Camp-Atmosphäre Banjo- und Gitarren-Größen erleben durften und großes Zusammenge­hörigkeitsgefühl unter Gleichgesinnten genießen konnten.

Auch in diesem Jahr engagierte Adiaha Bürkmiller, Organisatorin des von ihr im Jahr 2007 ins Leben gerufenen Banjo Camp Munich, wieder Weltklasse-Musiker mit viel Workshop- und Camp-Erfahrung aus den USA, England und Deutschland, um den TeilnehmerInnen ein abwechslungsreiches, überzeugendes und authentisches Programm mit unterschiedlichsten Lehrmethoden bieten zu können. In Gruppen von 10-12 Teilnehmern konnten die Bluegrass-Liebhaber ihren Vorbildern auf die Finger schauen und in intensiven Workshops ihr Instrument kennenlernen.

 

Mit Rüdiger Helbig (D), Ned Luberecky (USA), Charles Wood (USA), John Dowling (UK) und Stefan Auer (D) konnte sie Profis verpflichten, die nicht nur durch ihr erstklassiges, virtuoses Banjo- bzw. Gitarrenspiel und ihre wohl strukturierten, praxisnahen und frischen Kurse faszinierten, sondern die mit den Bluegrass-Begeisterten auch bis tief in die Nacht zusammen saßen und musizierten, über das gesamte Wochenende für Fragen rund ums Instrument offen waren, und sie mit ihren Entertainer-Qualitäten zum Lachen brachten.

Nicht zuletzt das Konzert von Huckleberry 5 am Samstag Abend in Traunreut, zu dem die über 70 Camp-Teilnehmer mit 2 Reisebussen chauffiert wurden, war ein Erlebnis der Sonderklasse. Die vier Weltklasse-Banjo-Spieler gaben ihr Können in einer Art und Weise zum Besten, dass die bis auf den letzten Platz ausverkaufte Theaterfabrik vor Begeisterung bebte.

Ein ausgesprochen gelungenes Wochenende ging am Sonntag zu Ende und ein bisschen traurig waren wohl alle, als sie sich nach dem letzten Akt, dem „Spielen mit Band“ und dem lustigen Gruppenfoto voneinander verabschiedeten und wussten, dass sich die meisten von ihnen vermutlich erst in einem Jahr wieder treffen würden. Den Flair, der über dem Banjo Camp Munich in Aschau hing, werden wohl viele so schnell nicht vergessen.

 

Termin 4. Banjo Camp Munich / Pick-Your-Passion-Camp 2010

(künftig für Banjo, Gitarre, Dobro, Mandoline):
1. – 3. Oktober 2010

Lehrer, die bereits für 2010 im Gespräch sind:
Bill Evans, Pete Wernick, Jack Hatfield, Ross Nickerson, Janet Beazley, Rob Ickes

Information und Anmeldung:
Adiaha Bürkmiller, +49-176-23 64 07 02,
banjocamp@gmx.de, www.banjocamp.de.

 


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